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Linux Desktop Umgebungen
#1
Hallo,

mal abgesehen davon, dass mein Arbeitgeber mich dazu "zwingt" auf meinem Dienstrechner Windows zu nutzen, bin ich seit langem Linuxfan im Serverumfeld, aber auch auf dem Desktop. Ich selbst habe angefangen mit Linux auf dem Desktop mit SUSE, als es noch im Karton, mit Handbüchern und auf Diskette kam. Über Ubuntu, Linux Mint, Manjaro bin ich mittlerweile bei LinuxMint Debian Edition gelandet und ziemlich zufrieden damit. In meiner Familie brennt immer mal wieder eine Diskussion auf, dass es da doch besseres gibt. Nun ja, jeder wie er/sie mag. Aber wie steht es bei Euch so? Welche Distro nutzt ihr?

Gruß
Denis
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#2
viele Verschiedene …

Ich habe, wie ich unter dem „zeigt euren Desktop“ Thread erwähnt, einen Mac (M1) mit mehreren Linux VMs. Ich habe dort mehrere Debian-basierte Distros, aber auch andere. Außerdem habe ich noch ein alten PC auf dem Ubuntu läuft. Diesen nutze ich aus Leistungsgründen sehr selten. 

Und auf meinem iPad und iPhone läuft ein emuliertes Linux in der App iSH.

Karotte128
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#3
Archlinux mit GNOME.
Geüjer habe ich lange Zeit Linuxmint und Windows benutzt, dann bin ich rüber zu Linuxmint, Manjaro UND Windows, was natürlich schief ging.
Dann habe ich eine kleine Weile versucht mir ein Archlinux aufzusetzen welches wie ein Mint läuft was auch nicht wirklich geklappt hat und dann bin ich rüber zu Archlinux mit GNOME wobei die Anzahl der Erweiterungen mit der Zeit abgenommen hat. Früher hatte ich z.B. noch ein Dock an der Seite. (Zugegeben die Erweiterung habe ich aufgehört zu nutzen weil wir nicht mehr unterstützt wird, aber es geht ohne auch wirklich gut!)
Das wird zwar alle paar Monate neu Aufgesetzt, aber das liegt nicht am System sondern daran das ich nicht die Finger davon lassen kann und mir deshalb irgendein Zeug installiere (oder sogar Compiliere, so dass ich es nicht mehr wegbekommenZwinkern) was mich irgend wann so nervt das ich neu aufsetzte.
LG,
Ephraim.
Wissen ist Macht und sehr Hilfreich Zwinkern
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#4
(06-26-2022, 09:59 PM)Ephraim schrieb: Archlinux mit GNOME.
Geüjer habe ich lange Zeit Linuxmint und  Windows benutzt, dann bin ich rüber zu Linuxmint, Manjaro UND Windows, was natürlich schief ging.
Dann habe ich eine kleine Weile versucht mir ein Archlinux aufzusetzen welches wie ein Mint läuft was auch nicht wirklich geklappt hat und dann bin ich rüber zu Archlinux mit GNOME wobei die Anzahl der Erweiterungen mit der Zeit abgenommen hat. Früher hatte ich z.B. noch ein Dock an der Seite. (Zugegeben die Erweiterung habe ich aufgehört zu nutzen weil wir nicht mehr unterstützt wird, aber es geht ohne auch wirklich gut!)
Das wird zwar alle paar Monate neu Aufgesetzt, aber das liegt nicht am System sondern daran das ich nicht die Finger davon lassen kann und mir deshalb irgendein Zeug installiere (oder sogar Compiliere, so dass ich es nicht mehr wegbekommenZwinkern) was mich irgend wann so nervt das ich neu aufsetzte.
LG,
Ephraim.

Genau aus dem Grund, dass beim „experimentieren“ öfters mal etwas übrig bleibt, dass man aber später nicht mehr haben will, dass ich alles in VMs mache. 

Ich habe verschiedene Standart-VMs die ich immer kopiere, wenn ich was ausprobieren will, und sie danach wieder lösche.

Außerdem greifen alle VMs auf einen geteilten Ordner auf meinem NAS-Server zu, so dass ich in jeder VM meine Daten habe.
Karotte128
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#5
Hallo!

Ich wollte nur mal erzählen, was es bei mir so bezüglich Linux Neues gibt.

Wie ich schonmal erwähnt habe, läuft bei mir Linux meistens in einer Virtuellen Maschine auf meinem M1 Mac. Da dieser aber auf der ARM-Prozessorarchitektur basiert, manche Programme leider aber nur auf der x86-Architektur laufen, musste ich bis jetzt diese auf einem alten PC laufen lassen. Nun hat Apple aber angekündigt, ihren „x86 zu ARM“ -Übersetzer Rosetta2 für Linux zugänglich zu machen!!! ( ich konnte es selber nicht glauben, als es angekündigt wurde!)

Wenn das dann problemlos läuft, kann ich dann endlich den alten PC aus dem Produktivgebrauch entfernen! (wer ihn aber noch für „Tests“ aufheben?)


Außerdem habe ich beschlossen, mir mal ein Linux selber „zusammenzubauen“. Höchstwahrscheinlich werde ich mir ein grundlegendes Debian nehmen, und dann sowas wie Desktopumgebung selber installieren. Ich habe mit den ganzen Auswahlmöglichkeiten aber nicht so viel Ahnung von, und würde mich diesbezüglich über Tipps und Empfehlungen freuen.
Karotte128
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#6
Kenne mich jetzt speziell mit Debian nicht so aus. Steht noch auf meiner Liste zum "in der VM mal anschauen".
Aber Als Desktopumgebung würde ich dir, da du vom Mac kommst, wohl GNOME empfehlen. Wenn du eher eine Usability wie bei Windows haben möchtest, dann KDE Plasma, oder Cinnamon. Wenn du etwas kleines, Schlankes haben willst, dann Xfce, LxDE, oder LxQt. Und wenn du Nerd spielen willst (Zwinkern), dann soetwas wie openbox oder Sway (Das sind dann aber nur Fenstermanager, keine Desktopumgebungen!).
So, das war jetzt ganz kurz durch alles durch. Ich hoffe das meintest du und, dass es dir geholfen hat.
LG,
Ephraim.
Wissen ist Macht und sehr Hilfreich Zwinkern
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#7
(08-04-2022, 08:36 AM)Ephraim schrieb: Kenne mich jetzt speziell mit Debian nicht so aus. Steht noch auf meiner Liste zum "in der VM mal anschauen".
Aber Als Desktopumgebung würde ich dir, da du vom Mac kommst, wohl GNOME empfehlen. Wenn du eher eine Usability wie bei Windows haben möchtest, dann KDE Plasma, oder Cinnamon. Wenn du etwas kleines, Schlankes haben willst, dann Xfce, LxDE, oder LxQt. Und wenn du Nerd spielen willst (Zwinkern), dann soetwas wie openbox oder Sway (Das sind dann aber nur Fenstermanager, keine Desktopumgebungen!).
So, das war jetzt ganz kurz durch alles durch. Ich hoffe das meintest du und, dass es dir geholfen hat.
LG,
Ephraim.
Danke für die Tipps!
Karotte128
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#8
(08-03-2022, 10:59 PM)Karotte128 schrieb: Hallo!

Ich wollte nur mal erzählen, was es bei mir so bezüglich Linux Neues gibt.

Wie ich schonmal erwähnt habe, läuft bei mir Linux meistens in einer Virtuellen Maschine auf meinem M1 Mac. Da dieser aber auf der ARM-Prozessorarchitektur basiert, manche Programme leider aber nur auf der x86-Architektur laufen, musste ich bis jetzt diese auf einem alten PC laufen lassen. Nun hat Apple aber angekündigt, ihren „x86 zu ARM“ -Übersetzer Rosetta2 für Linux zugänglich zu machen!!! ( ich konnte es selber nicht glauben, als es angekündigt wurde!)

Wenn das dann problemlos läuft, kann ich dann endlich den alten PC aus dem Produktivgebrauch entfernen! (wer ihn aber noch für „Tests“ aufheben?)


Außerdem habe ich beschlossen, mir mal ein Linux selber „zusammenzubauen“. Höchstwahrscheinlich werde ich mir ein grundlegendes Debian nehmen, und dann sowas wie Desktopumgebung selber installieren. Ich habe mit den ganzen Auswahlmöglichkeiten aber nicht so viel Ahnung von, und würde mich diesbezüglich über Tipps und Empfehlungen freuen.

Hallo, schau dir mal https://www.linuxfromscratch.org/ an, wenn Du dein Linux selber zusammen bauen willst.
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#9
Ein Achlinux oder Gentoo reicht im eventuell auch schon, aber ja. Wenn man sich ein System komplett selbst zusammen bauen will, ist lfs wohl das richtige.
LG,
Ephraim.
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#10
@Denis

Danke für deinen Tipp! Ich habe nur eine kleine Frage. Funktioniert LFS auch mit ARM-CPUs? Ich habe schon einige ähnliche Sachen gesehen, die aber leider nur auf x86 laufen.
Karotte128
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#11
Da man sich lfs komplett (inklusive Kernel) selber zusammen baut, ist die Antwort: ja.
LG,
Ephraim.
Wissen ist Macht und sehr Hilfreich Zwinkern
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#12
Also muss man den kernel neu kompilieren?
Karotte128
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#13
Du musst halt alles selbst machen. Lfs selbst ist eigentlich nur das Handbuch dazu.
LG,
Ephraim.

PS: deshalb würde ich dir zu Achlinux raten. Es gibt auch eine Arm Version davon.
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#14
(09-21-2022, 07:13 AM)Karotte128 schrieb: @Denis

Danke für deinen Tipp! Ich habe nur eine kleine Frage. Funktioniert LFS auch mit ARM-CPUs? Ich habe schon einige ähnliche Sachen gesehen, die aber leider nur auf x86 laufen.

Laut Handbuch schon:
"The primary target architectures of LFS are the AMD/Intel x86 (32-bit) and x86_64 (64-bit) CPUs. On the other hand, the instructions in this book are also known to work, with some modifications, with the Power PC and ARM CPUs. To build a system that utilizes one of these CPUs, the main prerequisite, in addition to those on the next page, is an existing Linux system such as an earlier LFS installation, Ubuntu, Red Hat/Fedora, SuSE, or other distribution that targets the architecture that you have. Also note that a 32-bit distribution can be installed and used as a host system on a 64-bit AMD/Intel computer"
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